Kreative Grenzen neu denken – mit KI.
26. März 2026

Wie verändert künstliche Intelligenz die Gestaltung? Und wie kannst du sie gezielt für dein kreatives Arbeiten einsetzen? Ohne deinen eigenen Stil zu verlieren!
Ethische KI im Design: Was heißt das konkret?
Wenn wir von „ethischer KI“ im Gestalten sprechen, geht es nicht um eine nette Zusatzfunktion, sondern um klare Leitplanken dafür, wie wir KI-Tools auswählen und einsetzen. Ethische KI respektiert Urheberrechte, macht Trainingsdaten transparent und gibt Kreativen die Kontrolle darüber, was mit ihren Werken passiert. Statt „alles einspeisen, was wir finden können“, bedeutet es: nur Inhalte zu nutzen, für die es klare Lizenzmodelle oder explizite Zustimmung gibt.
Für meinen Designprozess heißt das ganz konkret: Ich arbeite nur mit KI-Systemen, die entweder auf lizenzierten Daten, eigenen Assets oder eindeutig freigegebenen Inhalten (z.B. Creative Commons mit geeigneter Lizenz) trainiert wurden. Ich lade keine Kundendaten oder geschützte Entwürfe in Tools hoch, deren Datenverwendung unklar formuliert ist oder die sich weitreichende Nutzungsrechte sichern. Wo immer möglich, dokumentiere ich den Entstehungsprozess – also welche KI genutzt wurde, welche Prompts ich eingesetzt habe und wo menschliche Entscheidungen eingeflossen sind. Hilfreich dabei sind die Content Credentials der Adobe Creative Cloud die mir einen transparenten KI Workflow garantieren und mich als Urheber schützen als auch deutlich macht, dass es sich um KI generierten Content handelt.
Ethische KI ist damit kein Kreativfilter, der alles „langweiliger“ macht, sondern ein Rahmen, der sicherstellt, dass wir nicht auf fremden Urheberrechten aufbauen, ohne es zu merken. Die eigentliche kreative Leistung bleibt beim Menschen: in der Auswahl der Daten, in der Formulierung der Ideen und im kritischen Kuratieren der Ergebnisse. KI ist das Werkzeug – Verantwortung und Urheberschaft bleiben bei uns.Als Ausgangs-Material verwende ich ausschliesslich eigenes Art-Work mit der ich auch meine eigenen KI Modelle trainiere um in meinem Stil zum Beispiel Bilder, Illustrationen oder Vektor Grafiken zu generieren.
Eigenes Art-Work vs. AI Generated
Beispiel eigene KI Modelle

Pixel Art – Erstellte Vektor Illustration in Adobe Illustrator

Mit eigenen KI Modell (Adobe Firefly) generierte Illustrationen

KI ist das Werkzeug – Verantwortung und Urheberschaft bleiben bei uns.
Ein wichtiger Baustein meiner Arbeit mit generativer KI sind eigene Modelle, die ich auf Basis meiner vorhandenen Artworks trainiere.
Statt auf anonyme, fremde Bilddatenbanken zurückzugreifen, nutze ich beispielsweise Adobe Firefly und ähnliche Lösungen, um meine individuelle Bildsprache als Trainingsgrundlage zu verwenden. So bleibt die kreative Handschrift eindeutig bei mir, und ich vermeide zugleich, dass urheberrechtlich geschützte Werke anderer ungefragt in meinen Output einfließen.Dieser Ansatz ist zwar aufwendiger, schafft aber Klarheit: Die KI lernt von meinen Arbeiten – nicht von denen anderer Kreativer, deren Rechte und Stil ich respektiere.
KI kann Kreative nicht ersetzen – 
Also nutze sie um die Zukunft zu gestalten. Es ist ein Werkzeug dessen Funktion Kreative kennen sollten.

Wenn du dein Wissen Rund ums Generative Gestalten erweitern willst biete ich ab Mai 2026 eine 3 Monats Online-Weiterbildung an zwei Abenden in der Woche in vier Modulen in Kooperation mit der AID Berlin - Akademie für Illustration, Design und Kommunikation an.
Ich beschäftige mich seit zehn Jahren mit Generativen Design und arbeite seit über fünf Jahren an Konzepten wie KI in der Lehre und im kreativen Workflow eingesetzt werden kann.

Sommerakademie 2025 "Generatives Gestalten mit KI Tools" an der AID Berlin

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